Beim integrierten Modell gehst du während der Arbeitszeit zu dem Maturaunterricht. Dafür brauchst du die Zustimmung deines Betriebs. Führungskraft, Ausbilder:in oder Chef:in stellen dich dann einen Halbtag pro Woche frei. In der Regel wirst du dann am Freitagvormittag oder Freitagnachmittag freigestellt, weil da die meisten integrierten Kurse sattfinden. In Ausnahmefällen kann das Modell auch mit Abendkursen kombiniert werden. Wir unterstützen dich auf jeden Fall bei der Beantragung.
Wichtig: Die freigestellten Stunden darfst du nicht nacharbeiten, die sind wirklich für die Matura da!
Im begleitenden Modell besuchst du die Maturakurse außerhalb deiner regulären Arbeitszeit.
Häufig finden diese als Abendkurse statt. In manchen Fällen lassen sich die Arbeitszeiten so anpassen, dass ein Kursbesuch auch am Freitagvormittag oder -nachmittag möglich ist. Grundsätzlich benötigst du dafür keine Zustimmung deines Arbeitgebers, da dir niemand vorschreiben darf, wie du deine Freizeit gestaltest. Es ist dennoch immer von Vorteil, wenn deine Führungskraft dich unterstützt.
Möglichkeiten für Betriebe
Abwicklung
Bei beiden Modellen musst du, weiterhin die Berufsschule besuchen. Bei zeitlichen Überschneidungen hat die Berufsschule immer Vorrang gegenüber der Maturaschule. Freistellungen für den Maturakurs sind nur nach Absprache durch die Direktion möglich.
Die Lehre mit Matura dauert bei beiden Modellen in der Regel vier Jahre. Die Maturaausbildung geht daher immer etwas länger als die Lehrzeit. Normalerweise ist dein viertes Fach aus diesem Grund berufsbegleitend.
Bei der Lehre mit Matura sind Regelungen des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung einzuhalten. Die Bildungsinstitute WIFI Tirol und BFI Tirol führen die Kurse nach den Vorgaben des Bundesministeriums durch. Du profitierst von langjähriger Erfahrung beider Bildungsinstitute.
Du interessierst dich für Lehre PLUS Matura?
Dann melde dich für eine Infoveranstaltung an und setze noch heute den ersten Meilenstein für deine Zukunft!